Bartöl Anwendung und wie oft du es auftragen solltest

Bartöl Anwendung und Rezepte

Bartöl ist ein sehr beliebtes Bartpflege Produkte und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Dabei wissen die meisten Männer nicht wozu das Bartöl gut ist und wie dieses richtig angewendet wird.

Das Bart-Öl sollte täglich 2 bis 3 Mal am Tag mit der Hand in den Bart einmassiert werden um die Barthaare weicher zu machen, die Haut vor dem austrocknen zu schützen sowie Juckreize und Bartschuppen vorzubeugen. Damit das Bart-Öl besser verteilt wird ist der Einsatz einer Bartbürste zu empfehlen.

In diesem Artikel klären wir auf, ob sich die Verwendung von Bartöl wirklich für jeden Mann mit Bart lohnt, wann dieses verwendet werden sollte und welche Inhaltsstoffe im Öl enthalten sind.

Brauchen Sie das Bartöl wirklich und für was ist dieses gut?

In zahlreichen Blogbeiträgen wird das Bartöl als Wundermittel angepriesen und es wird fälschlicherweise behauptet, dass ein Bartöl auch den Bartwuchs fördern kann.

Bei so vielen unterschiedlichen Informationen stellen sich viele Männer die Frage:

“Brauche ich wirklich ein Bartöl für meinen Bart?”.

Nein. Sie brauchen das Bartöl nicht, um einen Bart wachsen zu lassen und diesen zu pflegen. Das Bartöl ist eine Erneuerung unserer Zeit und wurde von viele Männern in der Vergangenheit überhaupt nicht verwendet.

Sie können Ihren Bart problemlos ohne das Bartöl wachsen lassen. Die Talgdrüsen im Gesicht werden Ihren Bart und das Gesicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.

Allerdings wäscht der moderne Mann seinen Bart viel häufiger und die natürliche Fettschicht geht durch das Bartshampoo verloren – es kann zu Bartschuppen und Juckreizen kommen.

Aus diesem Grund ist es notwendig die natürliche Fettschicht mit einem Bartöl zu ersetzen und den Bart vor äußeren Einflüssen zu schützen.

In diesem Teil vom Artikel erhalten Sie einen Überblick über die Vorteile vom Bartöl und wann Sie dieses benutzen sollten.

5 Vorteile vom Bartöl

Vorteile vom Bartöl

1. Versorgt die Barthaare und die Haut mit einer Fettschicht

Jedes Mal, wenn Sie eine Dusche nehmen oder Ihren Bart mit einem Bartshampoo waschen, reduzieren Sie die natürliche Fettschicht in Ihrem Bart.

Der Mangel an natürlichen Fetten auf der Haut und dem Bart führt zu einer Vielzahl an Problemen mit dem Bart. Ihr Gesicht und die Barthaare trocknen aus, folglich entstehen Bartschuppen und am Ende juckt der Bart unangenehm.

Wenn Sie also das nächste Mal Ihren Bart waschen, dann sollten Sie danach unbedingt etwas Bartöl verwenden, damit die Haare und die Haut nicht austrocknen – dies ist in erster Linie der Hauptverwendungszweck vom Bartöl.

2. Pflegt die Haut und verhindert die Bildung von Bartschuppen

Bartschuppen entstehen nicht von heute auf morgen. Diese unerwünschte Nebenerscheinung im Bart tritt dann auf, wenn Sie es vernachlässigen Ihr Gesicht zu pflegen.

Nach jedem Waschvorgang geht die natürliche Fettschicht verloren und die Gesichtshaut ist dem Wind, der Sonne und großen Temperaturunterschieden völlig ausgesetzt.

Die Folge ist, dass die Haut immer weiter austrocknet und auf der Oberfläche Hautzellen absterben – Bartschuppen entstehen.

3. Versorgt Ihren Bart mit Feuchtigkeit und lässt die Haare weicher werden

Neben der Bildung einer Schutzschicht auf Ihrer Haut, kann ein passendes Bartöl Ihr Gesicht und die Barthaare mit ausreichend Feuchtigkeit von innen versorgen.

Und seien wir einmal ehrlich: Keinem Mann und keiner Frau gefällt das Gefühl eines trockenen und spröden Bartes.

So haben wissenschaftliche Studien bewiesen, dass z.B. Kokos-Öl die Haare mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Der positive Effekt ist, dass Ihr Bart weicher wird – weiterhin wird das Haar vor Beschädigungen geschützt.

In der Studie wird auch erwähnt, dass nicht alle Öle dazu in der Lage sind. Das Öl von z.B. Mandeln, Sesam und Sonnenblumen hat eine zu dichte Molekulare Struktur und kann nur das Gesicht mit Feuchtigkeit versorgen.

Deswegen ist es für Sie als Mann wichtig zu wissen, woraus ein Bartöl besteht und welche Zutaten am besten sind. Im weiteren Verlauf des Artikels gehen wir auf dieses Thema näher ein.

4. Reduziert unangenehme Juckreize unter dem Bart

Wenn Ihr Bart juckt, dann ist dies die Folge von einer zu trockenen Gesichtshaut. Korrekterweise juckt also nicht Ihr Bart, sondern Ihre Haut unter dem Bart.

Der Juckreiz wird umso schlimmer, wenn sich das Barthaar im Verlauf der Wachstumsphase kräuselt und mit dem Ende gegen die Haut drückt.

Die beste Lösung gegen Juckreize im Bart ist – wie oben bereits erwähnt – ein feuchtigkeitsspendendes Bartöl zu benutzen. Damit versorgen Sie Ihre Barthaare und das Gesicht mit ausreichend Feuchtigkeit und reduzieren das unangenehme Jucken.

Lassen Sie es nicht so weit kommen und achten Sie auf eine regelmäßige Verwendung von Bartöl.

5. Lässt Ihren Bart besser aussehen und gut duften

Wird Ihr Bart mit einem Bartöl gepflegt, dann wird dieser automatisch besser aussehen und angenehm duften – natürlich sind auch geruchsneutrale Bartöle erhältlich.

Sie vermeiden mit dem Wundermittel Juckreize und folglich auch Bartschuppen. Ihr Bart sieht nicht ausgetrocknet aus und erweckt einen viel vitaleren Eindruck.

Durch den leichten Schimmer kommen die natürlichen Pigmente besser zum Vorschein und auch das Bartvolumen steigt optisch leicht an.

Weiterhin lässt sich der Bart mit etwas Bartöl viel besser auskämmen und glätten. Sie werden erstaunt sein wie gut das Barthaar mit einem Schuss Öl geglättet werden kann.

Allergiker und Nebenwirkungen vom Bartöl

Das Bartöl besteht in den meisten Fällen aus 100 % naturbelassenen Ölen – zumindest die hochwertigen Produkte.

Dennoch können in vielen Produkten weitere auf Erdöl basierende Inhaltsstoffe wie z.B. Silikone enthalten sein. Diese sollten sie vermeiden und nach besseren Alternativen suchen.

Viele Hersteller setzen auf unterschiedliche Duftnoten im Bartöl, bei denen es sich überwiegend um ätherische Öle handelt. Schließlich will der Mann mit Bart auch gut duften.

Zu erwähnen ist, dass besonders günstige Anbieter hoch dosierte und konservierte Duftstoffe eingesetzt – auf diese reagieren viele Männer allergisch.

Bei Allergikern können diese Inhaltsstoffe zu Nebenwirkungen wie Hautausschlag oder Pusteln führen. Achten Sie deswegen vor dem Kauf auf eine genaue Inhaltsangabe.

Selbst wenn Sie ein zu 100 % naturbelassenes Bartöl kaufen, können die darin enthaltenen Öle zu unbemerkten hormonellen Nebenwirkungen führen. Eine Studie hat so bewiesen, dass es sich beim Öl von Lavendel, Teebaum und Eukalyptus um endokrine Disruptoren handelt.

Damit Sie als Bartträger besser über die Inhaltsstoffe aufgeklärt werden, gehen wir in einem ausführlichem Artikel über die Zutaten im Bartöl näher auf die Wirkungsweise der verschiedenen Öle ein.

Die Anwendung vom Bartöl

Bartol anwenden

Bei der Anwendung von Bartöl können Sie nicht viel falsch machen.

Damit das Bartöl seine volle Wirkung entfalten kann und Ihr Bart im Genuss der aufgezählten Vorzüge kommt, ist es wichtig zu lernen wie Sie das Bartöl richtig benutzen.

In der Regel wird das pflegende Öl nach dem Waschvorgang mit der Hand in den Bart einmassiert. Natürlich ist es nicht immer notwendig Ihren Bart vorher zu waschen – sofern dieser nicht vollkommen verfilzt und verschmutzt ist.

So wird das Bartöl aufgetragen:

  1. Tropfen Sie 2 bis 3 Tropfen vom Bartöl in Ihre Handfläche.
  2. Verreiben Sie das Öl kurz in den Händen.
  3. Massieren Sie das Bartöl über den kompletten Bart.
  4. Falls nötig, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3.
  5. Anschließend bürsten Sie Ihren Bart komplett durch, damit sich das Bartöl gut verteilt.

Verspüren Sie hingegen Juckreize im Bart und leiden im schlimmsten Fall unter Bartschuppen, dann empfehlen wir Ihnen unbedingt unseren Artikel gegen Bartschuppen.

Bei der Verwendung sollten Sie noch ein paar hilfreiche Hinweise beachten. Aus diesem Grund beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Anwendung von Bartöl.

Wie viele Tropfen brauchen Sie vom Bartöl?

Das Bartöl ist in kleinen Flaschen erhältlich und wird mithilfe einer Pipette in Milliliter dosiert. Wie viele Tropfen Sie vom Bartöl verwenden sollten, richtet sich ganz nach Ihrer Bartlänge, der Beschaffenheit und der Dichte Ihres Bartes.

Ein kurzer 3 Tage Bart wird zwischen 1 und 2 Tropfen Bartöl brauchen, damit Sie die komplette Bartregion abdecken. Bei einem ca. 6 mm langen Vollbart werden schnell 8 oder mehr Tropfen vom Bartöl benötigt.

Diese Tabelle soll Ihnen nur einen kleinen Überblick geben wie viele Tropfen wir für die jeweilige Bartlänge verwendet haben – bei Ihnen kann sich die Anzahl an Trpf. (Tropfen) unterscheiden.

Bartlänge Glanz & Geruch Grundpflege Intensivpflege
1.0 mm 1 Trpf. 1-2 Trpf. 2+ Trpf.
3.0 mm 2 Trpf. 3-6 Trpf. 6+ Trpf.
12.0 mm 4 Trpf. 8-12 Trpf. 12+ Trpf.

Die hier angegebene Menge an Trpf. (Tropfen) sind ungefähre Richtwerte, die Sie vernachlässigen können. Aus diesem Grund raten wir Ihnen die benötigte Menge an Bartöl nicht anhand der Tabelle auszumachen.

Es ist schwer abzuschätzen wie viele Tropfen Sie persönlich vom Bartöl brauchen – das müssen Sie selber für sich herausfinden.

Am besten verwenden Sie zunächst 2 bis 3 Tropfen vom Bartöl und massieren dieses direkt in Ihren Bart. Wichtig ist, dass Ihr kompletter Bart vom Ansatz bis zu den Spitzen mit dem Bartöl abgedeckt wird.

Tasten Sie sich langsam an die optimale Menge an Tropfen ran und wiederholen Sie – falls nötig – den Vorgang.

Übertreiben Sie es aber nicht!

Das Öl soll nur einen leichten Film über die Barthaare legen und den Bart nicht vollfetten.

Die richtige Menge an Bartöl erkennen Sie am leichten Schimmer im Bart – trieft Ihr Bart vor Öl, dann haben Sie es schlichtweg übertrieben.

Ab welcher Bartlänge sollte Bartöl angewendet werden?

Viele falsche Informationen behaupten, dass Sie das Bartöl erst ab einer bestimmten Bartlänge benutzen sollten – diese Behauptungen sind so nicht richtig.

Im Text haben wir Ihnen die Wirkungsweise vom Bartöl genau erklärt und bei welchen Beschwerden Sie dieses einsetzen sollten. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns auf die Bartlänge bezogen.

Wir empfehlen: Machen Sie den Gebrauch von Bartöl nicht von einer Bartlänge abhängig, sondern von Ihren Beschwerden im Bart und der Notwendigkeit ein Bartöl zu benutzen.

Das Bartöl wird nicht erst dann benutzt, wenn Sie einen stattlichen Vollbart haben, sondern schon lange davor. Der Bart soll schließlich über die komplette Wachstumsphase gepflegt und geschützt werden.

Die meisten Männer werden bei einem kurzen 3 Tage Bart keine Bartschuppen haben und Juckreize verspüren, falls dies aber doch der Fall sein sollte, dann können Sie theoretisch auch bei einer kurzen Länge das Bartöl verwenden.

Wie oft sollten Sie das Bartöl benutzen?

Ein “zu viel” vom Bartöl existiert nicht und genauso wenig eine Regel wie oft Sie dieses verwenden sollten.

Das Bartöl ist ein wunderbares Bartpflege-Mittel, das Ihren Bart nicht nur geschmeidig weich macht, sondern auch pflegt und schütz.

Hier machen Sie nichts falsch, wenn Sie etwas vom Bartöl morgens und abends in den Bart einmassieren – wir verwenden das Bartöl täglich zwischen einmal oder dreimal am Tag.

Die Antwort auf die Frage – wie oft SIE das Bartöl benutzen sollten – richtet sich auch hier nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Erinnern Sie sich dazu an den ursprünglichen Einsatzzweck vom Bartöl.

Verspüren Sie ein leichtes Ziehen im Bart und fühlt sich dieser trocken an, dann verwenden Sie ganz einfach etwas vom Bartöl.

Gerade in der Wachstumsphase juckt der Bart sehr häufig und dementsprechend können Sie auch ruhig häufiger das Bartöl einsetzen.

Jetzt fragen Sie sich: Gibt es vielleicht doch nicht irgendwo eine Grenze und wird der Bart bei einer “Überdosierung” nicht viel zu fettig aussehen?

Nein. Ein qualitativ hochwertiges Bartöl zieht schnell ein und es bleiben kaum erkennbare Rückstände übrig, die Ihren Bart fettig aussehen lassen würden – sofern Sie Ihren Bart mit dem Öl nicht übersättigen und ausreichend Zeit dazwischen lassen.

Pflegen Sie Ihren Bart regelmäßig und täglich mit dem Bartöl und es wird eine Zeit kommen, in der Sie Ihren Bart nicht so häufig ölen müssen.

Sie werden mit der Zeit ein Gespür bekommen, wann es wieder an der Zeit ist etwas vom Bartöl zu verwenden.

Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie unter Bartschuppen und Juckreizen leiden.

Hier ist es sogar angebracht eine “Bartöl-Kur” durchzuführen und den Bart gezielt mit dem Öl zu übersättigen und intensiver zu pflegen – mehr dazu können Sie in unserem Artikel über Bartschuppen und Juckreize lesen.

Das Bartöl morgens oder abends anwenden?

Für Ihre Bartpflege spielt es mehr oder weniger keine Rolle, ob Sie das Bartöl am Morgen oder am Abend auftragen.

Praktischer ist es die Zeiten für das Bartöl nach Ihren Bedürfnissen zu richten.

Bedenken Sie, dass Ihr Bart vielen verschiedenen Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist und eine vorhergehende Pflege am Morgen für dessen Schutz wichtig ist.

Deswegen empfehlen wir Ihren Bart direkt am Morgen mit etwas Bartöl zu versorgen.

Wann und zu welchen Anlässen wir sonst noch Gebrauch vom Bartöl machen, können Sie hier unten aus unserer kleinen Übersicht entnehmen.

Bartöl Zeitplan – Wann Sie das Bartöl benutzen sollten:

  • Morgens: Der Bart wird morgens gewaschen und ausgebürstet. Anschließend wird etwas Bartöl aufgetragen, damit der Bart gut riecht und leicht schimmert.
  • Extra Tipp: Von einer intensiven Pflege bleibt abzuraten, da der Bart zu fettig aussieht – außer Sie müssen das Haus nicht verlassen. Wir empfehlen höchstens eine normale Grundpflege, bei der das Öl schnell einzieht.
  • Nachmittags: Verspüren wir über den Tag ein leichtes Ziehen oder Jucken im Bart, dann verwenden wir nur ganz wenig vom Bartöl.
  • Extra Tipp: An guten Barttagen lassen wir das Bartöl gerne mal aus oder verwenden nur einen Tropfen für den Geruch.
  • Abends: Am Abend empfiehlt es sich – falls nötig – den Bart intensiver mit dem Bartöl zu pflegen. Haben Sie hingegen keine Probleme mit Bartschuppen oder Juckreizen, dann reicht auch hier eine normale Grundpflege.
  • Extra Tipp: Bei Verabredungen tragen wir ein paar Tropfen vom Bartöl auf, damit dieser leicht schimmert und gut riecht. Zudem ist es von Vorteil, wenn Sie sich nicht ständig am Bart kratzen müssen.

Existieren Alternativen zum Bartöl?

Das Bartöl ist nichts anderes als ein Gemisch von verschiedenen natürlichen Ölen. Theoretisch könnten Sie nur ein ganz normales Jojobaöl verwenden, um Ihren Bart zu pflegen.

Dennoch eignet sich das Bartöl durch sein Mischverhältnis viel besser für die Bartpflege und es existiert nur eine einzige wirkliche Alternative zum Bartöl: Das Bartbalsam.

Das Bartbalsam wurde schon lange vor dem Bartöl erfunden und von vielen Männern verwendet. Es ist ein Gemisch aus Bienenwachs, Lanolin, Sheabutter und natürlichen Ölen.

Je nach Mischverhältnis sind verschiedene Varianten erhältlich, mit denen Sie Ihren Bart sogar formen können. In seiner festesten Form wird dieses auch häufig als sog. Bartwichse bezeichnet.

Dennoch müssen wir sagen: Das Bartbalsam kommt in seiner Wirkungsweise nicht an das Bartöl ran, wenn es darum geht Ihren Bart mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Preislich unterscheidet sich das Bartbalsam nicht großartig vom Bartöl. Es bleibt dennoch neben dem Bartöl eine wunderbare Ergänzung für Ihre Bartpflege.

Bartöl selber machen oder kaufen?

Bartol selber machen oder kaufen

Auf die Idee das Bartöl zu Hause selber zu machen kommen nur die wenigsten Männer. Die meisten Männer werfen einen Blick auf die Inhaltsangaben und glauben, dass es unmöglich ist so ein Bartöl selber zu machen.

Dabei ist die Herstellung eines selbst gemachten Bartöl schnell und einfach erledigt – wie das genau geht, erklären wir Ihnen im weiteren Verlauf.

Zunächst wollen wir jedoch einen kleinen Vergleich zum gekauften und selbst gemachten Bartöl darstellen.

Welche Bartöl Marke ist die beste?

Auf dem Markt der Bartpflege existieren mittlerweile sehr viele Anbieter für Bartöl. Die meisten davon sind preisgünstige Produkte und verursachen einen größeren Schaden als Nutzen im Bart.

Bekannte Bartöl Marken sind u.a.:

  • Benjamin Bernards
  • Balea
  • Brisk
  • Bulldog
  • Camden
  • Golds
  • Loreal
  • Mr. Burton
  • OAK
  • Proraso

Aus dieser Übersicht würden wir Ihnen nicht alle Bartöl Marken empfehlen – aus Markenschutz Gründen nennen wir hier keine Namen.

Was wir aber machen können, ist Ihnen ein paar Bartöl Marken zu empfehlen: Das wäre u.a. das Bartöl von Benjamin Bernards, Camden, Mr. Burton, OAK und Proraso.

Diese sind aus unserer persönlichen Sicht die besten Bartöle, die Sie für Ihr Geld kaufen können.

Doch leider sind die relativ hohen Preise nicht gerade sehr verlockend und Sie werden anhand unserer Grafik erkennen, dass es lohnenswert sein kann Ihr eigenes Bartöl zu mischen.

Preisvergleich: Selbst gemachtes Bartöl vs. gekauftes Bartöl

Das Bartöl ist mit Abstand das teuerste Bartpflege Produkt für den Mann – sofern Sie dieses fertig kaufen.

Ein gutes Bartöl kostet im Durchschnitt zwischen 16 und 25 Euro pro 50 ML Inhalt. Manche Hersteller verlangen sogar 50 Euro aufwärts für eine kleine 30 ML Flasche.

Betrachten wir die Kosten für die Inhaltsstoffe und ziehen diese in Relation zum Verkaufspreis, dann liegt der Erlös pro Flasche um das 10-fache höher als die Herstellungskosten.

Bartöl Vergleich
In dieser Grafik wird der Preis eines fertigen Bartöl zu einem Basisöl dargestellt.

Nach unserer Berechnung lohnt es sich nicht zwischen 25 – 50 Euro für essenzielle Öle zu zahlen, nur weil diese abgepackt und als “Bartöl” verkauft werden – besonders dann nicht, wenn Sie einen langen Vollbart haben und pro Tag mehrere Tropfen für die Bartpflege verwenden müssen.

Findige Männer stellen Ihr eigenes Bartöl her oder verwenden zumindest günstige Alternativen wie reines Jojoba-, Kokos- oder Arganöl.

In unserer visuellen Darstellung können Sie einen deutlichen Unterschied der Kosten erkennen. Hierbei haben wir ein selbst gemachtes Bartöl mit verschiedenen im Handel erhältlichen Produkten verglichen.

Durchschnittlicher Preis vom Bartöl
Ein Kostenvergleich vom DIY (Do-It-Yourself) Bartöl zum fertigen Basic und Premium Bartöl.

Für unsere visuelle Darstellung wurden jeweils 5 der bekanntesten Basic und Premium Bartöl Marken herangezogen – aus diesen haben wir den durchschnittlichen Preis berechnet.

Ebenso haben wir jeweils 5 verschiedene Rezepte eines DIY Basic und Premium Bartöl genommen und auch hier die durchschnittlichen Gesamtkosten berechnet – dieser würde bei größeren Einkaufsmengen ab 1 Liter weiter fallen.

Nun sollten Sie deutlich erkennen, dass sich der Kauf eines fertigen Bartöl nicht wirklich lohnt – zumindest nicht bei den meisten Anbietern.

Natürlich können Sie weiterhin wie gewohnt Ihr Bartöl kaufen – auf dem Markt existieren ein paar gute Anbieter. Nur sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie in der Lage wären Ihr eigenes Bartöl um ein Vielfaches günstiger herzustellen.

Weiter unten im Text finden Sie ein passendes Bartöl Rezept, eine Anleitung und eine genaue Erklärung wo Sie alle dafür benötigten Zutaten kaufen können.

Bartöl selber machen

Ein eigenes Bartöl zu machen ist sehr einfach und spart Ihnen – wie oben bereits dargestellt – eine Menge Geld.

Besonders dann, wenn Sie einen langen Vollbart haben und täglich viele Tropfen an Bartöl verbrauchen oder Allergiker sind, lohnt sich ein DIY (Do-it-yourself) Bartöl.

Doch Geld ist nicht der einzige Grund warum jeder Bartträger in der Lage sein sollte, sein eigenes Bartöl zu mischen.

Vorteile vom DIY Bartöl:

  • Inhaltsstoffe: Hier bestimmen Sie selber welche Zutaten für Ihr Bartöl verwendet werden. Damit halten Sie Ihr Bartöl frei von jeglichen Silikonen und anderen schädlichen Inhaltsstoffen die Sie und Ihr Bart nicht vertragen.
  • Duftnote: Durch die Diversität an unterschiedlichen ätherischen Ölen sind Ihnen fast keine Grenzen mehr gesetzt Ihre eigene Duftnote zu kreieren. Seien Sie kreativ und testen Sie zu Beginn unterschiedliche Düfte aus.
  • Abfüllmenge: Sie bestimmen selber wie viel Sie vom DIY Bartöl produzieren und wann es wieder an der Zeit ist ein neues Rezept auszuprobieren. Das spart Ihnen nicht nur Unmengen an Geld, sondern bringt auch mehr Abwechslung in Ihre Bartpflege.

Welche Inhaltsstoffe sind im Bartöl enthalten?

Auf den ersten Blick würde Mann meinen, dass das Bartöl aus vielen verschiedenen Inhaltsstoffen besteht, die für den privaten Gebrauch nicht erhältlich sind und das eine Mixtur viel zu kompliziert wäre.

Verstehen Sie erst einmal die Zusammensetzung vom Bartöl, werden Sie schnell begreifen wie einfach es ist ein selbst gemachtes Bartöl herzustellen.

Jedes Bartöl wird aus drei grundlegenden Inhaltsstoffen (Ölen) zusammengesetzt:

  • Träger: Das Trägeröl ist die Basis für ein jedes Bartöl und versorgt Ihren Bart und die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.
  • Ätherische: Die ätherischen Öle werden überwiegend für die Duftnote beigemischt. Da diese bereits in sehr kleinen Mengen stark riechen, flüchtig sind und die Haut reizen würden, werden die ätherischen Öle dem Trägeröl beigemischt.
  • Präservative: Diese konservierenden Öle besteht aus natürlichen Antioxidantien wie Vitamin E oder C. Sie tragen zur Stabilisierung der ätherischen Öle bei, verhindern das sich die Duftnote der ätherischen Öle verflüchtigt und machen Ihr Bartöl länger haltbar.

In unserem speziellem Artikel gehen wir auf alle möglichen Inhaltsstoffe im Bartöl näher ein und erläutern zudem für was diese gut sind – Bartöl Inhaltsstoffe im Detail erklärt.

Gutes und günstiges Bartöl Rezept zum selber machen

Das Mischverhältnis ist beim Bartöl entscheidend. Wir empfehlen Ihnen ein 1:1 Mischverhältnis für die Träger- und Präservativen Öle.

Obacht bei den ätherischen Ölen! Hier sollten Sie nur wenige Tropfen für die Duftnote verwenden, da diese Ihre Haut reizen oder sogar schädigen können.

  • 10 ML kaltgepresstes Jojobaöl als Basis
  • 10 ML natürliches Zedernholzöl als Schutzöl
  • 3 – 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl für den Duft

Bartöl Rezepte gibt es viele und Ihrer eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Sie wissen nun woraus ein gutes Bartöl besteht und worauf es bei der Mixtur ankommt. Versuchen Sie ganz einfach verschiedene Öle miteinander zu mischen und schreiben Sie sich die Rezepte für später auf.

Mit der Zeit werden Sie Ihre persönlichen Vorzüge erkennen und welches Bartöl Rezept Ihnen am besten gefällt.

Anleitung: Bartöl selber mischen

  1. Füllen Sie zunächst etwas vom Basisöl in den kleinen Messbecher.
  2. Anschließend füllen Sie – je nach Rezept – etwas vom Präservativen Öl hinzu.
  3. Zum Schluss kommen ein paar Tropfen vom ätherischen Öl hinzu – Sie können verschiedene Sorten gleichzeitig einsetzen.
  4. Füllen Sie das fertige Gemisch in ein Fläschchen – idealerweise mithilfe eines Trichters.
  5. Schließen Sie die Flasche und schütteln Sie das Gemisch gut durch.
  6. Fertig ist Ihr Bartöl.

Um Ihr DIY Bartöl zu mischen, brauchen Sie zunächst eine kleine Grundausrüstung:

  • Messbecher: Diese sollten Ihnen anzeigen wie viele ML Sie vom jeweiligen Öl verwendet haben. Ein einfacher Becher aus der Küche reicht hier aus und sollte in jedem Haushalt verfügbar sein.
  • Trichter: Idealerweise haben Sie einen kleinen Trichter, mit dem Sie das fertige Bartöl in ein Fläschchen abfüllen können. Zur Not können Sie auch eine normale Pippete nehmen und so das Bartöl abfüllen.
  • Behälter: Um Ihr Bartöl aufzubewahren und für die Anwendung stets zur Hand zu haben, empfehlen wir Ihnen ein Fläschchen mit einer einfachen Pipette. Mit dieser lässt sich das Bartöl bei der Bartpflege gut in einzelne Tropfen dosieren.

Wo können Sie die Zutaten für das Bartöl kaufen?

Alle Zutaten können Sie ohne Probleme in Ihrer Apotheke des Vertrauens kaufen.

Alternativ bietet sich hier auch der online Fachhandel an, um Kosten zu sparen – achten Sie darauf, dass Sie bei einem seriösem Händler einkaufen.

Es empfiehlt sich größere Mengen ab 500 ML zu kaufen und diese trocken zu lagern.

Erfahrungsgemäß sinkt hier der Einkaufspreis und logischerweise auch Ihre Herstellungskosten, wenn Sie größere Mengen einkaufen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim ausprobieren und Ihrem ersten selbst gemachten Bartöl.

Lassen Sie uns einen Kommentar da und berichten Sie uns von Ihren Erfolgen oder teilen Sie Ihre Rezepte mit anderen Lesern.

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Auf Bartmentor geben wir Ihnen Tipps für Ihren Bart und dessen Pflege. Zudem finden Sie hier Vergleiche und Testberichte der besten Produkte für den Bart.