Bartöl Anwendung: Wie oft am Tag das Bartöl anwenden?

Bartöl Anwendung

Bartöl ist ein sehr beliebtes Bartpflege Produkte und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Dabei wissen die meisten Männer nicht wozu das Bartöl gut ist und wie dieses richtig angewendet wird.

Das Bart-Öl sollte täglich 2 bis 3 Mal am Tag mit der Hand in den Bart einmassiert werden um die Barthaare weicher zu machen, die Haut vor dem austrocknen zu schützen sowie Juckreize und Bartschuppen vorzubeugen. Damit das Bart-Öl besser verteilt wird ist der Einsatz einer Bartbürste zu empfehlen.

In diesem Artikel kläre ich auf, ob sich die Verwendung von Bartöl wirklich für jeden Mann mit Bart lohnt, wann dieses verwendet werden sollte und welche Inhaltsstoffe im Öl enthalten sind.

Das Bartöl anwenden

Bei der Anwendung von Bartöl kannst du nicht viel falsch machen.

Damit das Bartöl seine volle Wirkung entfalten kann und dein Bart im Genuss der aufgezählten Vorzüge kommt, ist es wichtig zu lernen wie du das Bartöl richtig benutzt.

In der Regel wird das pflegende Öl nach dem Waschvorgang mit der Hand in den Bart einmassiert.

Natürlich ist es nicht immer notwendig deinen Bart vorher zu waschen – sofern dieser nicht vollkommen verfilzt und verschmutzt ist.

Anleitung – Bartöl aufgetragen:

  1. Gib 2 bis 3 Tropfen vom Bartöl in deine Handfläche.
  2. Verreibe das Öl kurz in den Händen.
  3. Massiere das Bartöl in den kompletten Bart.
  4. Falls nötig, wiederhole die Schritte 1 bis 3.
  5. Anschließend bürstest du den Bart komplett durch, damit sich das Bartöl gut verteilt.

Verspürst du hingegen Juckreize im Bart und leidest im schlimmsten Fall unter Bartschuppen, dann empfehle ich dir unbedingt meinen Artikel gegen Bartschuppen zu lesen.

Bei der Verwendung solltest du noch ein paar hilfreiche Hinweise beachten. Aus diesem Grund beantworte ich häufig gestellte Fragen zur Anwendung von Bartöl.

Wie viele Tropfen vom Bartöl reichen aus?

Das Bartöl ist in kleinen Flaschen erhältlich und wird mithilfe einer Pipette in Milliliter dosiert.

Wie viele Tropfen du vom Bartöl verwenden solltest, richtet sich ganz nach deiner Bartlänge, der Beschaffenheit und der Dichte deines Bartes.

Ein kurzer 3 Tage Bart wird zwischen 1 und 2 Tropfen Bartöl brauchen, damit du die komplette Bartregion abdeckest. Bei einem ca. 6 mm langen Vollbart werden schnell 8 oder mehr Tropfen vom Bartöl benötigt.

Diese Tabelle soll dir nur einen kleinen Überblick geben wie viele Tropfen ich für die jeweilige Bartlänge verwendet habe – bei dir kann sich die Anzahl an Trpf. (Tropfen) unterscheiden.

BartlängeGlanz & GeruchGrundpflegeIntensivpflege
1.0 mm1 Trpf.1-2 Trpf.2+ Trpf.
3.0 mm2 Trpf.3-6 Trpf.6+ Trpf.
12.0 mm4 Trpf.8-12 Trpf.12+ Trpf.

Die hier angegebene Menge an Trpf. (Tropfen) sind ungefähre Richtwerte, die du vernachlässigen kannst. Aus diesem Grund rate ich dir die benötigte Menge an Bartöl nicht anhand der Tabelle auszumachen.

Es ist schwer abzuschätzen wie viele Tropfen du persönlich vom Bartöl brauchst – das musst du selber für dich herausfinden.

Am besten verwendest du zunächst 2 bis 3 Tropfen vom Bartöl und massierst dieses direkt in deinen Bart. Wichtig ist, dass dein kompletter Bart vom Ansatz bis zu den Spitzen mit dem Bartöl abgedeckt wird.

Tasten dich langsam an die optimale Menge an Tropfen ran und wiederhole – falls nötig – den Vorgang.

Übertreibe es aber nicht!

Das Öl soll nur einen leichten Film über die Barthaare legen und den Bart nicht vollfetten.

Die richtige Menge an Bartöl erkennst du am leichten Schimmer im Bart – trieft dein Bart vor Öl, dann hast du es schlichtweg übertrieben.

Ab welcher Bartlänge sollte Bartöl angewendet werden?

Viele falsche Informationen behaupten, dass du das Bartöl erst ab einer bestimmten Bartlänge benutzen solltest – diese Behauptungen sind so nicht richtig.

Im Text habe ich dir die Wirkungsweise vom Bartöl genau erklärt und bei welchen Beschwerden du dieses einsetzen solltest. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich auf die Bartlänge bezogen.

Ich empfehle: Mach den Gebrauch von Bartöl nicht von einer Bartlänge abhängig, sondern von deinen Beschwerden im Bart und der Notwendigkeit ein Bartöl zu benutzen.

Das Bartöl wird nicht erst dann benutzt, wenn du einen stattlichen Vollbart hast, sondern schon lange davor. Der Bart soll schließlich über die komplette Wachstumsphase gepflegt und geschützt werden.

Die meisten Männer werden bei einem kurzen 3 Tage Bart keine Bartschuppen haben und Juckreize verspüren, falls dies aber doch der Fall sein sollte, dann kannst du theoretisch auch bei einer kurzen Länge das Bartöl verwenden.

Wie oft solltest du das Bartöl benutzen?

Ein “zu viel” vom Bartöl existiert nicht und genauso wenig eine Regel wie oft du dieses verwenden solltest.

Das Bartöl ist ein wunderbares Bartpflege-Mittel, das deinen Bart nicht nur geschmeidig weich macht, sondern auch pflegt und schütz.

Hier machst du nichts falsch, wenn du etwas vom Bartöl morgens und abends in den Bart einmassierst – ich verwende das Bartöl täglich zwischen einmal oder dreimal am Tag.

Die Antwort auf die Frage – wie oft DU das Bartöl benutzen solltest – richtet sich auch hier nach deinen individuellen Bedürfnissen. Erinner dich dazu an den ursprünglichen Einsatzzweck vom Bartöl.

Verspürst du ein leichtes Ziehen im Bart und fühlt sich dieser trocken an, dann verwende ganz einfach etwas vom Bartöl.

Gerade in der Wachstumsphase juckt der Bart sehr häufig und dementsprechend kannst du auch ruhig häufiger das Bartöl einsetzen.

Jetzt fragst du dich: Gibt es vielleicht doch nicht irgendwo eine Grenze und wird der Bart bei einer “Überdosierung” nicht viel zu fettig aussehen?

Nein. Ein qualitativ hochwertiges Bartöl zieht schnell ein und es bleiben kaum erkennbare Rückstände übrig, die deinen Bart fettig aussehen lassen – sofern du deinen Bart mit dem Öl nicht übersättigst und ausreichend Zeit dazwischen lässt.

Pflegst du deinen Bart regelmäßig und täglich mit dem Bartöl und es wird eine Zeit kommen, in der du deinen Bart nicht so häufig ölen musst.

Du wirst mit der Zeit ein Gespür bekommen, wann es wieder an der Zeit ist etwas vom Bartöl zu verwenden.

Anders sieht es jedoch aus, wenn du unter Bartschuppen und Juckreiz leidest.

Hier ist es sogar angebracht eine “Bartöl-Kur” durchzuführen und den Bart gezielt mit dem Öl zu übersättigen und intensiver zu pflegen – mehr dazu kannst du in meinem Artikel über Bartschuppen und Juckreize lesen.

Das Bartöl morgens oder abends anwenden?

Für deine Bartpflege spielt es mehr oder weniger keine Rolle, ob du das Bartöl am Morgen oder am Abend aufträgst.

Praktischer ist es die Zeiten für das Bartöl nach deinen Bedürfnissen zu richten.

Bedenke, dass dein Bart vielen verschiedenen Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist und eine vorhergehende Pflege am Morgen für dessen Schutz wichtig ist.

Deswegen empfehle ich den Bart direkt am Morgen mit etwas Bartöl zu versorgen.

Wann und zu welchen Anlässen wir sonst noch Gebrauch vom Bartöl machen, kannst du hier unten aus meiner kleinen Übersicht entnehmen.

Bartöl Zeitplan – Wann du das Bartöl benutzen solltest:

  • Morgens: Der Bart wird morgens gewaschen und ausgebürstet. Anschließend wird etwas Bartöl aufgetragen, damit der Bart gut riecht und leicht schimmert.
  • Extra Tipp: Von einer intensiven Pflege bleibt abzuraten, da der Bart zu fettig aussieht – außer du musst das Haus nicht verlassen. Ich empfehle höchstens eine normale Grundpflege, bei der das Öl schnell einzieht.
  • Nachmittags: Verspürst du über den Tag ein leichtes Ziehen oder Jucken im Bart, dann verwende nur ganz wenig vom Bartöl.
  • Extra Tipp: An guten Barttagen lasse ich das Bartöl gerne mal aus oder verwende nur einen Tropfen für den Geruch.
  • Abends: Am Abend empfiehlt es sich – falls nötig – den Bart intensiver mit dem Bartöl zu pflegen. Hast du hingegen keine Probleme mit Bartschuppen oder Juckreizen, dann reicht auch hier eine normale Grundpflege.
  • Extra Tipp: Bei Verabredungen trage ich ein paar Tropfen vom Bartöl auf, damit dieser leicht schimmert und gut riecht. Zudem ist es von Vorteil, wenn du dich nicht ständig am Bart kratzen musst.

Allergiker und Nebenwirkungen vom Bartöl

Das Bartöl besteht in den meisten Fällen aus 100 % naturbelassenen Ölen – zumindest die hochwertigen Produkte.

Dennoch können in vielen Produkten weitere auf Erdöl basierende Inhaltsstoffe wie z.B. Silikone enthalten sein. Diese solltest du vermeiden und nach besseren Alternativen suchen.

Viele Hersteller setzen auf unterschiedliche Duftnoten im Bartöl, bei denen es sich überwiegend um ätherische Öle handelt. Schließlich will der Mann mit Bart auch gut duften.

Zu erwähnen ist, dass besonders günstige Anbieter hoch dosierte und konservierte Duftstoffe eingesetzt – auf diese reagieren viele Männer allergisch.

Bei Allergikern können diese Inhaltsstoffe zu Nebenwirkungen wie Hautausschlag oder Pusteln führen. Achte deswegen vor dem Kauf auf eine genaue Inhaltsangabe.

Selbst wenn du ein zu 100 % naturbelassenes Bartöl kaufst, können die darin enthaltenen Öle zu unbemerkten hormonellen Nebenwirkungen führen.

Eine Studie hat so bewiesen, dass es sich beim Öl von Lavendel, Teebaum und Eukalyptus um endokrine Disruptoren handelt. Quelle.

Damit du als Bartträger besser über die Inhaltsstoffe aufgeklärt wirst, gehe ich in einem ausführlichen Artikel über die Inhaltsstoffe im Bartöl näher auf die Wirkungsweise der verschiedenen Öle ein.

Existieren Alternativen zum Bartöl?

Das Bartöl ist nichts anderes als ein Gemisch von verschiedenen natürlichen Ölen. Theoretisch kannst du nur ein ganz normales Jojobaöl verwenden, um deinen Bart zu pflegen.

Dennoch eignet sich das Bartöl durch sein Mischverhältnis viel besser für die Bartpflege und es existiert nur eine einzige wirkliche Alternative zum Bartöl: Der Bartbalsam.

Der Bartbalsam wurde schon lange vor dem Bartöl erfunden und von vielen Männern verwendet. Es ist ein Gemisch aus Bienenwachs, Lanolin, Sheabutter und natürlichen Ölen.

Je nach Mischverhältnis sind verschiedene Varianten erhältlich, mit denen du deinen Bart sogar formen kannst. In seiner festesten Form wird dieses auch häufig als sog. Bartwichse bezeichnet.

Dennoch muss ich sagen: Der Bartbalsam kommt in seiner Wirkungsweise nicht an das Bartöl ran, wenn es darum geht deinen Bart mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Preislich unterscheidet sich der Bartbalsam nicht großartig vom Bartöl. Es bleibt dennoch neben dem Bartöl eine wunderbare Ergänzung für deine Bartpflege.

Mehr zum Thema und wie du ein Bartbalsam selber herstellen kannst, erfährst du in meinem ausführlichem Artikel. Folge hierzu einfach dem Link.

Vorteile vom Bartöl bei der Bartpflege

Bartöl Vorteile

In zahlreichen Blogbeiträgen wird das Bartöl als Wundermittel angepriesen und es wird fälschlicherweise behauptet, dass ein Bartöl auch den Bartwuchs fördern kann.

Bei so vielen unterschiedlichen Informationen stellen sich viele Männer die Frage:

“Brauche ich wirklich ein Bartöl für meinen Bart?”.

Nein. Du brauchst das Bartöl nicht, um einen Bart wachsen zu lassen und diesen zu pflegen. Das Bartöl ist eine Erneuerung unserer Zeit und wurde von vielen Männern in der Vergangenheit überhaupt nicht verwendet.

Du kannst deinen Bart problemlos ohne das Bartöl wachsen lassen. Die Talgdrüsen im Gesicht wird deinen Bart und das Gesicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.

Allerdings wäscht der moderne Mann seinen Bart viel häufiger und die natürliche Fettschicht geht durch das Bartshampoo verloren – es kann zu Bartschuppen und Juckreizen kommen.

Aus diesem Grund ist es notwendig die natürliche Fettschicht mit einem Bartöl zu ersetzen und den Bart vor äußeren Einflüssen zu schützen.

In diesem Teil vom Artikel erhältst einen Überblick über die Vorteile vom Bartöl und wann du dieses benutzen solltest.

Das Bartöl versorgt die Barthaare und die Haut mit einer Fettschicht

Jedes Mal, wenn du eine Dusche nimmst oder deinen Bart mit einem Bartshampoo wäschst, reduzierst du die natürliche Fettschicht deines Barts.

Der Mangel an natürlichen Fetten auf der Haut und dem Bart führt zu einer Vielzahl an Problemen mit dem Bart.

Dein Gesicht und die Barthaare trocknen aus, folglich entstehen Bartschuppen und am Ende juckt der Bart unangenehm.

Wenn du also das nächste Mal deinen Bart wäschst, dann solltest du danach unbedingt etwas Bartöl verwenden, damit die Haare und die Haut nicht austrocknen – dies ist in erster Linie der Hauptverwendungszweck vom Bartöl.

Bartöl pflegt die Haut und verhindert die Bildung von Bartschuppen

Bartschuppen entstehen nicht von heute auf morgen.

Diese unerwünschte Nebenerscheinung im Bart tritt dann auf, wenn du es vernachlässigen dein Gesicht zu pflegen.

Nach jedem Waschvorgang geht die natürliche Fettschicht verloren und die Gesichtshaut ist dem Wind, der Sonne und großen Temperaturunterschieden völlig ausgesetzt.

Die Folge ist, dass die Haut immer weiter austrocknet und auf der Oberfläche Hautzellen absterben – Bartschuppen entstehen.

Wenn du unter Bartschuppen und Juckreizen leidest, dann erfährst du in meinem Artikel was du dagegen am besten unternehmen kannst – Bartschuppen und Juckreize loswerden.

Bartöl versorgt den Bart mit Feuchtigkeit und lässt die Haare weicher werden

Neben der Bildung einer Schutzschicht auf deiner Haut, kann ein passendes Bartöl dein Gesicht und die Barthaare mit ausreichend Feuchtigkeit von innen versorgen.

Und seien wir einmal ehrlich: Keinem Mann und keiner Frau gefällt das Gefühl eines trockenen und spröden Bartes.

So haben wissenschaftliche Studien bewiesen, dass z.B. Kokosöl die Haare mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt. Der positive Effekt ist, dass dein Bart weicher wird – weiterhin wird das Haar vor Beschädigungen geschützt.

In der Studie wird auch erwähnt, dass nicht alle Öle dazu in der Lage sind. Das Öl von z.B. Mandeln, Sesam und Sonnenblumen hat eine zu dichte Molekulare Struktur und kann nur das Gesicht mit Feuchtigkeit versorgen.

Deswegen ist es für dich als Mann wichtig zu wissen, woraus ein Bartöl besteht und welche Zutaten am besten sind. Im weiteren Verlauf des Artikels gehe ich auf dieses Thema näher ein.

Unangenehme Juckreize unter dem Bart mit einem Bartöl reduzieren

Wenn dein Bart juckt, dann ist dies die Folge von einer zu trockenen Gesichtshaut.

Korrekterweise juckt also nicht dein Bart, sondern deine Haut unter dem Bart.

Der Juckreiz wird umso schlimmer, wenn sich das Barthaar im Verlauf der Wachstumsphase kräuselt und mit dem Ende gegen die Haut drückt.

Die beste Lösung gegen Juckreize im Bart ist – wie oben bereits erwähnt – ein feuchtigkeitsspendendes Bartöl zu benutzen. Damit versorgst du deine Barthaare und das Gesicht mit ausreichend Feuchtigkeit und reduzierst das unangenehme Jucken.

Lasse es nicht so weit kommen und achte auf eine regelmäßige Verwendung von Bartöl.

Lässt deinen Bart besser aussehen und gut duften

Wird dein Bart mit einem Bartöl gepflegt, dann wird dieser automatisch besser aussehen und angenehm duften – natürlich sind auch geruchsneutrale Bartöle erhältlich.

Du vermeidest mit dem Wundermittel Juckreize und folglich auch Bartschuppen.

Dein Bart sieht nicht ausgetrocknet aus und erweckt einen viel vitaleren Eindruck.

Durch den leichten Schimmer kommen die natürlichen Pigmente besser zum Vorschein und auch das Bartvolumen steigt optisch leicht an.

Weiterhin lässt sich der Bart mit etwas Bartöl viel besser auskämmen und glätten. Du wirst erstaunt sein wie gut das Barthaar mit einem Schuss Öl geglättet werden kann.

Falls du deinen Bart glätten möchtest, dann kannst du dir meinen Artikel zu diesem Thema durchlesen. Klicke dazu einfach auf den Link.

Bartöl selber machen oder kaufen?

Bartöl selber machen oder kaufen

Auf die Idee das Bartöl zu Hause selber zu machen kommen nur die wenigsten Männer.

Die meisten Männer werfen einen Blick auf die Inhaltsangaben und glauben, dass es unmöglich ist so ein Bartöl selber zu machen.

Dabei ist die Herstellung eines selbst gemachten Bartöl schnell und einfach erledigt – wie das genau geht, erkläre ich dir im weiteren Verlauf.

Zunächst will ich jedoch einen kleinen Vergleich zum gekauften und selbst gemachten Bartöl darstellen.

Welche Bartöl Marke ist die beste?

Auf dem Markt der Bartpflege existieren mittlerweile sehr viele Anbieter für Bartöl.

Die meisten davon sind preisgünstige Produkte und verursachen einen größeren Schaden als Nutzen im Bart.

Bekannte Bartöl Marken sind u.a.:

  • Benjamin Bernards
  • Balea
  • Brisk
  • Bulldog
  • Camden
  • Golds
  • Loreal
  • Mr. Burton
  • OAK
  • Proraso

Aus dieser Übersicht würde ich dir nicht alle Bartöl Marken empfehlen – aus Markenschutz Gründen nenne ich hier keine Namen.

Was ich aber machen kann, ist dir ein paar Bartöl Marken zu empfehlen: Das wäre u.a. das Bartöl von Benjamin Bernards, Camden, Mr. Burton, OAK und Proraso.

Diese sind aus meiner persönlichen Sicht die besten Bartöle, die du für dein Geld kaufen kannst.

Doch leider sind die relativ hohen Preise nicht gerade sehr verlockend und du wirst anhand meiner Grafik erkennen, dass es lohnenswert sein kann dir dein eigenes Bartöl zu mischen.

Preisvergleich: Selbst gemachtes Bartöl vs. gekauftes Bartöl

Das Bartöl ist mit Abstand das teuerste Bartpflege Produkt für den Mann – sofern du dieses fertig kaufst.

Ein gutes Bartöl kostet im Durchschnitt zwischen 16 und 25 Euro pro 50 ML Inhalt. Manche Hersteller verlangen sogar 50 Euro aufwärts für eine kleine 30 ML Flasche.

Betrachten wir die Kosten für die Inhaltsstoffe und ziehen diese in Relation zum Verkaufspreis, dann liegt der Erlös pro Flasche um das 10-fache höher als die Herstellungskosten.

Bartöl Vergleich
In dieser Grafik wird der Preis eines fertigen Bartöl zu einem Basisöl dargestellt.

Nach meiner Berechnung lohnt es sich nicht zwischen 25 – 50 Euro für essenzielle Öle zu zahlen, nur weil diese abgepackt und als “Bartöl” verkauft werden – besonders dann nicht, wenn du einen langen Vollbart hast und pro Tag mehrere Tropfen für die Bartpflege verwenden musst.

Findige Männer stellen ihr eigenes Bartöl her oder verwenden zumindest günstige Alternativen wie reines Jojoba-, Kokos- oder Arganöl.

In meiner visuellen Darstellung kannst du einen deutlichen Unterschied der Kosten erkennen.

Hierbei habe ich ein selbstgemachtes Bartöl mit verschiedenen, im Handel erhältlichen Produkten verglichen.

Durchschnittlicher Preis vom Bartöl
Ein Kostenvergleich vom DIY (Do-It-Yourself) Bartöl zum fertigen Basic und Premium Bartöl.

Für meine visuelle Darstellung wurden jeweils 5 der bekanntesten Basic und Premium Bartöl Marken herangezogen – aus diesen habe ich den durchschnittlichen Preis berechnet.

Ebenso habe ich jeweils 5 verschiedene Rezepte eines DIY Basic und Premium Bartöl genommen und auch hier die durchschnittlichen Gesamtkosten berechnet – dieser würde bei größeren Einkaufsmengen ab 1 Liter weiter fallen.

Nun solltest du deutlich erkennen, dass sich der Kauf eines fertigen Bartöl nicht wirklich lohnt – zumindest nicht bei den meisten Anbietern.

Natürlich kannst du weiterhin wie gewohnt dein Bartöl kaufen – auf dem Markt existieren ein paar gute Anbieter. Nur sollte dir bewusst sein, dass du in der Lage wärst dein eigenes Bartöl um ein Vielfaches günstiger herzustellen.

Weiter unten im Text findst du ein passendes Bartöl Rezept, eine Anleitung und eine genaue Erklärung wo du alle dafür benötigten Zutaten kaufen kannst.

Bartöl selber machen

Ein eigenes Bartöl zu machen ist sehr einfach und spart dir – wie oben bereits dargestellt – eine Menge Geld.

Besonders dann, wenn du einen langen Vollbart hast und täglich viele Tropfen an Bartöl verbrauchst oder Allergiker sind, lohnt sich ein DIY (Do-it-yourself) Bartöl.

Doch Geld ist nicht der einzige Grund warum jeder Bartträger in der Lage sein sollte, sein eigenes Bartöl zu mischen.

Vorteile vom DIY Bartöl:

  • Inhaltsstoffe: Hier bestimmst du selber welche Zutaten für dein Bartöl verwendet werden. Damit hältst du dein Bartöl frei von jeglichen Silikonen und anderen schädlichen Inhaltsstoffen die du und dein Bart nicht vertragen.
  • Duftnote: Durch die Vielfältigkeit an unterschiedlichen ätherischen Ölen sind dir fast keine Grenzen mehr gesetzt deine eigene Duftnote zu kreieren. Sei kreativ und teste zu Beginn unterschiedliche Düfte aus.
  • Abfüllmenge: Du bestimmst wie viel du vom DIY Bartöl produzierst und wann es wieder an der Zeit ist ein neues Rezept auszuprobieren. Das spart dir nicht nur Unmengen an Geld, sondern bringt auch mehr Abwechslung in deine Bartpflege.

Welche Inhaltsstoffe sind im Bartöl enthalten?

Auf den ersten Blick würde Mann meinen, dass das Bartöl aus vielen verschiedenen Inhaltsstoffen besteht, die für den privaten Gebrauch nicht erhältlich sind und das eine Mixtur viel zu kompliziert wäre.

Verstehst du erst einmal die Zusammensetzung vom Bartöl, wirst du schnell begreifen wie einfach es ist ein selbst gemachtes Bartöl herzustellen.

Jedes Bartöl wird aus drei grundlegenden Inhaltsstoffen (Ölen) zusammengesetzt:

  • Träger: Das Trägeröl ist die Basis für ein jedes Bartöl und versorgt deinen Bart und deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.
  • Ätherische: Die ätherischen Öle werden überwiegend für die Duftnote beigemischt. Da diese bereits in sehr kleinen Mengen stark riechen, flüchtig sind und die Haut reizen würden, werden die ätherischen Öle dem Trägeröl beigemischt.
  • Präservative: Diese konservierenden Öle besteht aus natürlichen Antioxidantien wie Vitamin E oder C. Sie tragen zur Stabilisierung der ätherischen Öle bei und verhindern, dass sich die Duftnote der ätherischen Öle verflüchtigt. Außerdem machen sie dein Bartöl länger haltbar.

In meinem speziellen Artikel gehe ich auf alle möglichen Inhaltsstoffe im Bartöl näher ein und erläutere zudem, wofür diese gut sind. Verwende dazu einfach meine interne Suchfunktion.

Gutes und günstiges Bartöl Rezept zum selber machen

Das Mischverhältnis ist beim Bartöl entscheidend. Ich empfehle dir ein 1:1 Mischverhältnis für die Träger- und Präservativen Öle.

Obacht bei den ätherischen Ölen! Hier solltest du nur wenige Tropfen für die Duftnote verwenden, da diese deine Haut reizen oder sogar schädigen kann.

  • 10 ML kaltgepresstes Jojobaöl als Basis
  • 10 ML natürliches Zedernholzöl als Schutzöl
  • 3 – 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl für den Duft

Bartöl Rezepte gibt es viele und deiner eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Du weißt nun woraus ein gutes Bartöl besteht und worauf es bei der Mixtur ankommt. Versuche ganz einfach verschiedene Öle miteinander zu mischen und schreibe dir die Rezepte für später auf.

Mit der Zeit wirst du dein persönlichen Vorzüge erkennen und welches Bartöl Rezept dir am besten gefällt.

Anleitung: Bartöl selber mischen

  1. Fülle zunächst etwas vom Basisöl in den kleinen Messbecher.
  2. Anschließend füllst du – je nach Rezept – etwas vom Präservativen Öl hinzu.
  3. Zum Schluss kommen ein paar Tropfen vom ätherischen Öl hinzu – Du kannst verschiedene Sorten gleichzeitig einsetzen.
  4. Fülle das fertige Gemisch in ein Fläschchen – idealerweise mithilfe eines Trichters.
  5. Schließe die Flasche und schüttel das Gemisch gut durch.
  6. Fertig ist dein Bartöl.

Um dein DIY Bartöl zu mischen, brauchst du zunächst eine kleine Grundausrüstung:

  • Messbecher: Diese sollten dir anzeigen wie viele ML du vom jeweiligen Öl verwendet hast. Ein einfacher Becher aus der Küche reicht hier aus und sollte in jedem Haushalt verfügbar sein.
  • Trichter: Idealerweise hast du einen kleinen Trichter, mit dem du das fertige Bartöl in ein Fläschchen abfüllen kannst. Zur Not kannst du auch eine normale Pippete nehmen und so das Bartöl abfüllen.
  • Behälter: Um dein Bartöl aufzubewahren und für die Anwendung stets zur Hand zu haben, empfehle ich dir ein Fläschchen mit einer einfachen Pipette. Mit dieser lässt sich das Bartöl bei der Bartpflege gut in einzelne Tropfen dosieren.

Wo kannst du die Zutaten für das Bartöl kaufen?

Alle Zutaten kannst du ohne Probleme in deiner Apotheke des Vertrauens kaufen.

Alternativ bietet sich hier auch der online Fachhandel an, um Kosten zu sparen – achte darauf, dass du bei einem seriösen Händler einkaufst.

Es empfiehlt sich größere Mengen ab 500 ML zu kaufen und diese trocken zu lagern.

Erfahrungsgemäß sinkt hier der Einkaufspreis und logischerweise auch deine Herstellungskosten, wenn du größere Mengen kaufst.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und deinem ersten selbstgemachten Bartöl.

Lasse mir einen Kommentar da und berichte mir von deinen Erfolgen oder teile deine Rezepte mit anderen Lesern.

Hi. Ich bin der Bartmentor.

Ich schreibe Artikel über den Bart die auf wissenschaftlichen Studien basieren und gebe dir aus meiner Erfahrung hilfreiche Tipps für deine Bartpflege.
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