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Kennen Sie diese 21 Bart Mythen? Wir widerlegen Sie alle!

Bart Mythen

Es existieren viele Bart Mythen und es ist an der Zeit diese ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Und genau das werden wir hier in diesem Artikel erreichen.

Wir haben uns die größten und am weitesten verbreiteten Mythen rund um den Bart herausgesucht und widerlegen alle mit plausiblen Fakten. Seien Sie bereit und folgen Sie uns ins Licht der Erkenntnis.

1. Rasieren hilf, damit der Bart schneller wächst

Rasieren fördert nicht den Bartwuchs

Kein anderer Mythos ist in den Köpfen der Menschen so sehr verwurzelt wie dieser eine. Es ist ein weit verbreitetes Ammenmärchen, dass der Bartwuchs zunimmt, wenn Sie Ihren Bart nur oft genug rasieren.

Eine Rasur stimuliert nicht die Haarfollikel und auch die für den Bartwuchs zuständigen Hormone werden in keiner Weise beeinflusst. Schlussendlich kann eine Rasur nicht dazu beitragen, dass der Bart schneller wächst oder dichter wird.

Wir können nicht mit absoluter Sicherheit sagen, wo dieser Mythos seinen Ursprung hat, aber eines ist sicher: So funktioniert das nicht!

Eine Vermutung wäre, dass junge Männer nach der ersten Rasur mehr Bartstoppel im Gesicht bemerken und annehmen, dass der Bart dichter geworden ist. Dies liegt daran, dass die feinen Spitzen vom Bart abgeschnitten wurden und der etwas dickere Ansatz herauswächst.

2. Der Bart benötigt viele teure Bartpflege Produkte

Es gibt mehr als 10 verschiedene Bartpflege Produkte, die Sie für Ihren Bart benutzen können. Wir wissen das, da wir die besten 10 Produkte für Männer mit Bart aufgelistet haben.

Ein Mythos bleibt es aber trotzdem, dass Sie alle und unzählige teure Produkte für Ihren Bart brauchen. Wenn wir das ganze herunterbrechen müssten, dann würde im Prinzip ein Barttrimmer, etwas Bartöl und eine Bürste für die meisten völlig ausreichend sein.

Natürlich ist es sehr hilfreich, wenn Sie auf verschiedene und hochwertige Bartpflege Produkte zurückgreifen können. In der Praxis ist dies aber nicht zwingend notwendig, um einen langen und gesunden Bart zu tragen.

Ein kurzer Denkanstoß: Denken Sie einmal zurück seit wie viele Jahren Männer Bärte tragen und diese pflegen. Die „Bart-Industrie“ ist hingegen erst wenige Jahre alt.

3. Sie müssen Ihren Bart täglich waschen

Ihren Bart müssen Sie nicht täglich waschen, damit dieser gepflegt aussieht. Es ist ein verbreitetes Gerücht, dass der Bart sonst anfängt abstoßend zu riechen, falls Sie diesen nicht oft genug waschen.

Im Gegensatz zum Kopfhaar besteht der Bart aus Androgenen Haaren. Dieser muss mit fetten und Ölen versorgt werden, damit das Barthaar nicht austrocknet. Fehlen die Fette, dann wirkt sich das sehr schnell in Form von Bartschuppen aus und Ihr Bart juckt.

Das Kopfhaar braucht diese extra Fettschicht nicht und es ist kein Problem, wenn Sie dieses regelmäßig waschen.

Waschen Sie hingegen Ihren Bart täglich, dann geht diese natürliche Fettschicht verloren. Besonders dann, wenn Sie ein aggressives Haarshampoo benutzen, kommt es zu Problemen mit dem Bart.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, den Bart nur mit ausgewählten Bartshampoos oder mit einer Bartseife zu waschen. Es reicht völlig aus, wenn Sie den Bart in der Woche 1 bis 3 Mal reinigen.

4. Der Bart kann problemlos mit dem Föhn getrocknet werden

Viele falsche „Experten“ raten Ihnen einen Föhn zu benutzen, um Ihren Bart nach dem Waschvorgang zu trocknen. Entgegen der falschen Behauptung raten wir zur Vorsicht.

Verwenden Sie den Haartrockner nicht sachgemäß und zu häufig, dann können folgende Probleme am Bart auftreten:

  • Das Barthaar trocknet aus und Spliss kann entstehen
  • Bei zu hoher Hitze wird das Barthaar heller werden
  • Die Haut unter dem Bart trocknet aus und Bartschuppen entstehen

Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie Ihren Bart erst mit einem Tuch trocknen und anschließend den Föhn benutzen. Verwenden Sie den Föhn NICHT auf der stärksten Heizstufe und halten Sie dabei einen Mindestabstand von ca. 30 cm ein.

Extra Tipp: Ihren Bart in der Luft zu trocknen ist ebenso ein falscher Mythos, der sich in vielen Blogbeiträgen eingenistet hat. In unserem Artikel erklären wir Ihnen wie Sie ihren Bart richtig trocknen können.

5. Ein Bart kratzt und juckt die ganze Zeit

Zugegeben: Ein Bart kann ziemlich kratzig und nervig sein, sofern dieser nicht richtig gepflegt wird. Es stimmt also nicht ganz, wenn behauptet wird, dass dieser die ganze Zeit kratzt.

Besonders in der Anfangszeit klagen viele Männer darüber das der Bart kratzt und juckt. Dabei ist der Bart selber nicht Schuld daran, dass es im Gesicht unangenehm wird.

Die Ursache warum der Bart kratzt, liegt an einer zu trockenen Gesichtshaut. Harte Barthaare, die mit der Spitze auf die Haut treffen können u.a. auch eine Ursache sein.

Die Lösung ist also ganz einfach: Nutzen Sie entsprechende Bartpflege Mittel wie z.B. ein gutes Bartöl und verhindern Sie, dass Ihre Haut austrocknet.

Einfacher gesagt als getan, oder?

Wir haben uns die Mühe gemacht und ein paar Tipps zusammengefasst, wenn der Bart kratzt und juckt – hier finden Sie eine genaue Anleitung was zu tun ist.

6. Bärte sind schmutzig und voller Bakterien

In den Medien wird immer gegen irgendwen oder irgendwas gehetzt und so war auch der Bart eine lange Zeit ein aktuelles Thema. Darunter fanden sich Titel wie „Der Bart ist schmutziger als eine Toilette“ und so weiter.

Leichtgläubige Menschen lassen sich – von irgendwelchen in Stücke gerissenen Studien – sehr leicht beeinflussen. Doch wie viel Wahrheit steckt dahinter, wenn behauptet wird das Bärte stinken, schmutzig und voller Bakterien sind?

Die Fakten wurden hier aus dem Kontext gerissen.

Schmutz ist relativ und natürlich ist ein Bart voll mit Bakterien. Aber ist es nicht so, dass auf den Händen, dem Essensgeschirr, dem Smartphone oder Laptop ebenfalls Bakterien vorhanden sind?

Es gibt eine echte wissenschaftliche Studie die zeigt, dass auf einem rasiertem Gesicht genau so viele Bakterien vorhanden sind wie bei einem Mann mit Bart.

Falls Sie Ihren Bart aufgrund solcher Clickbait Titel rasiert haben, dann müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass Sie damit nichts bewirkt haben.

In dem Video wird lediglich ein Abstrich von einer öffentlichen Toilette und einem Bart gemacht. Es wird festgestellt, dass bei beiden ähnliche Bakterien vorhanden sind. Das gleiche Ergebnis würde bei dieser Herangehensweise auch bei Babys und Ärzten herauskommen.

Nur weil diese Bakterien in Ihrem Bart vorhanden sind, muss das nicht heißen, dass diese nur im Bart auftauchen. Die Bakterien befinden sich überall und Sie können dagegen nicht viel unternehmen.

7. Im Sommer wird es mit einem Vollbart zu heiß

Bart im Sommer

Die Aussage, dass es im Sommer mit einem Bart zu warm wird, ist schwächer als das Haus einer Spinne. Wir stellen Ihnen eine Gegenfrage.

Rasieren sich die Männer und Frauen im Sommer die langen Haare, weil es darunter zu heiß wird? Natürlich macht das niemand und so ist das auch bei einem Vollbart.

Es wäre logisch anzunehmen, dass der Bart die Hitze speichert aber in Wirklichkeit passiert das nicht – ein Bart ist eben keine Mütze. Die Barthaare sind auf natürliche Weise klimatisiert und speicher im Sommer keine übermäßige Wärme.

Sie sehen also, das dies kein sinnvoller Grund ist Ihren Bart im Sommer abzurasieren. Ist Ihnen zu heiß, dann kühlen Sie sich am besten im Freibad etwas ab – vergessen Sie aber nicht Ihre Badekappe für den Bart.

8. Bartöl hat keine Nebenwirkungen

Das Bartöl ist in den meisten Fällen sehr natürlich gehalten und besteht aus einfachen Basis- und Trägerölen wie Jojobaöl, Minze, Patschuli oder anderen Ölen.

Daher ist es leicht zu denken, dass etwas aus natürlichen Mitteln keine Nebenwirkungen haben kann. Falsch gedacht!

Nur weil etwas aus 100 % natürlichen Mitteln besteht, muss das noch lange nicht bedeuten, dass keine Nebenwirkungen auftreten können.

Ein jedes Öl kann eine allergische Reaktion auslösen – besonders die hoch konzentrierten und konservierten ätherischen Öle, die für den Duft beigemischt werden.

Es geht aber noch weiter. In einer Untersuchung wurden Öle wie z.B. Lavendel, Eukalyptus und Teebaum als endokrine Disruptoren identifiziert, die die natürliche biochemische Wirkweise von Hormonen stören. Das heißt, dass Störungen von Wachstum, eine negative Beeinflussung der Fortpflanzung und eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen die Folgen sein können.

Im schlimmsten Fall sind die im Bartöl enthaltenen ätherischen Öle „lichtempfindlich“. Das bedeutet, dass das Bartöl viel mehr UV-Strahlen als normal absorbiert und Ihrer Haut schadet – besonders günstige Discounter Bartöle sind mit diesen Ölen belastet.

Unser Tipp: Gehen Sie in die nächste Apotheke und stellen Sie Ihr eigenes Bartöl her. In unserer Anleitung erklären wir Ihnen wie Sie das genau machen können.

9. Jeder Mann kann sich einen Bart wachsen lassen

Nicht jeder Mann kann sich einen Bart wachsen lassen. Zwar sind die Haarfollikel bei jedem Mann vorhanden, aber es erfordert viele Wechselwirkungen damit der Bart wächst.

In erster Linie spielt dabei Ihre Genetik eine Rolle. Hinzu kommen noch Ihr Hormonlevel an Testosteron und wie sehr Ihr Gesicht durchblutet ist.

Gibt es dann überhaupt eine Chance, dass Sie sich trotzdem einen Bart wachsen lassen können?

In einem Artikel haben wir darüber geschrieben wie 16-Jährige den Bartwuchs beschleunigen können – Sie werden in diesem Beitrag sicher einige nützliche Informationen mitnehmen können.

10. Für ein Bewerbungsgespräch muss Mann sich rasieren

Bewerbung mit Bart

Im Jahre 2020 ist der Bart bei vielen Jobs als Angestellter kein Problem. Dies war sicher nicht immer so und es war unvorstellbar mit einem 3 Tage Bart bei einem Vorstellungsgespräch zu erscheinen – geschweige denn mit einem Vollbart.

Dies hat sich bis heute in vielen Köpfen eingenistet, aber es ist einfach nicht mehr zeitgemäß einen Bewerber anhand seines Bartes zu bewerten, geschweige denn diesen auszuschließen.

Unsere Bewerbungen gingen für eine Position im Management an große Unternehmen wie Daimler, Porsche und Bosch. Wir können aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Sie auch mit einem Bart auf dem Bewerbungsfoto zu zahlreichen Bewerbungsgesprächen eingeladen werden.

Sind Sie sich immer noch unsicher, ob Sie einen Bart beim Vorstellungsgespräch tragen dürfen, dann rufen Sie einfach an und fragen Sie nach. Alternativ können Sie auf LinkedIn einen Blick auf das Unternehmensprofil werfen und prüfen, ob alle Männer glatt rasiert sind.

Fast jeder Manager trägt mittlerweile einen Bart und niemand würde auf die Idee kommen sich deswegen zu beschweren. Es versteht sich von selbst, dass Ihr Bart gepflegt aussieht und im besten Fall kein Ziegenbart ist.

Wir geben Ihnen in unserem ausführlichem Artikel hilfreiche Tipps für die Bartpflege und wie oft Sie bestimmte Produkte verwenden müssen damit Ihr Bart gut aussieht.

11. Frauen finden Männer mit Bart nicht attraktiv

Wie attraktiv wirkt ein Bart auf Frauen?

Viele Männer fragen sich, ob eine Frau lieber einen Mann mit oder ohne Bart attraktiver findet.

Die Kurzfassung ist: Dies lässt sich mit Sicherheit nicht verallgemeinern und es spielen weitaus andere Faktoren eine wichtige und übergeordnete Rolle, die eine Frau von einem Mann überzeugen.

Eine wissenschaftliche Studie hat 60 Frauen zum Thema Mann mit Bart befragt. Dazu wurden mit der Software „FACES“ die verschiedenen Stadien eines Bartwuchses simuliert – anhand dieser Bilder durften die Frauen das Gesicht bewerten.

Bei der Untersuchung kam raus, dass ein Mann mit einem 3 Tage Bart am attraktivsten ist und das ein glatt rasiertes Gesicht auf dem vorletzten Platz landete. So ist die Behauptung, dass Frauen keine Bärte mögen, wissenschaftlich widerlegt worden.

Wir würden Ihnen empfehlen sich weniger darauf zu konzentrieren was die Frauen mögen oder nicht. Legen Sie stattdessen mehr Wert darauf was Ihnen selber gefällt, denn es gibt nichts attraktiveres als einen selbstbewussten Mann.

12. Bartöl macht Ihren Bart dichter

Das Gerücht macht die Runde, dass ein Bartöl Ihren Bart dichter machen und den Bartwuchs anregen kann. Dies ist einfach nicht wahr!

Ein Bartöl ist ein einfaches Bartpflege Produkt mit dem Sie Ihren Bart befeuchten. Es sorgt dafür, dass Ihr Bart mit natürlichem Öl und Fett versorgt wird und nicht austrocknet.

Besonders nach dem Duschen oder Waschvorgang verlieren Sie Fette, die wieder aufgetragen werden müssen, um den Bart zu schützen.

Das Bartöl führt zu keiner positiven Veränderung vom Hormonspiegel, der den Bartwuchs begünstigen würde. Sehen Sie das Bartöl deswegen nicht als Bartwuchs-Mittel, sondern als ein einfaches Pflegeprodukt.

13. Das Bartöl kann nicht selber hergestellt werden

Heutzutage haben Sie in jedem Drogeriemarkt oder online Shop die Möglichkeit ein einfaches Bartöl zu kaufen.

Die Marken und Hersteller sind unzählige und die Preise unterscheiden sich recht stark voneinander. Werfen Sie einen Blick auf die Zutatenliste, dann werden Sie hunderte von verschiedenen Inhaltsstoffen entdecken.

Fälschlicherweise wird sehr schnell angenommen, dass die Zutaten sehr teuer seien und für den privaten Haushalt nicht verfügbar sind. Eine eigene Herstellung vom Bartöl scheint so unmöglich.

Dabei ist es so einfach selber ein gutes Bartöl herzustellen.

Alle Hersteller setzen auf die fast gleichen Inhaltsstoffe und verfahren nach dem gleichen Prinzip. Im Grunde brauchen Sie nur:

  • Pflegende Trägeröle wie z.B. Jojobaöl oder Arganöl
  • Weitere basische Öle wie z.B. Traubenkernöl
  • Und zum Schluss noch ätherische Öle für die Duftnote

Diese Zutaten kriegen Sie alle in Ihrer Apotheke zum kleinen Preis.

Sie sehen: Ein Bartöl selber zu machen ist ganz einfach. Das Beste daran ist, dass das Bartöl am Ende viel günstiger ist als die meisten Premium Bartpflege Produkte.

Viele Bartöl Anbieter sind überteuert und sehr oft zahlen Sie mehr für den Markennamen als für den Inhalt. Würden Sie nur die Zutaten zahlen, dann kostet die Flasche Bartöl nicht mehr als 5 Euro.

14. Einen langen Vollbart wachsen zu lassen dauert viele Jahre

Langen Vollbart wachsen lassen

Entgegen der allgemeinen Vorstellung, dass es über viele Jahre dauert einen Vollbart wachsen zu lassen, haben wir in unserem Artikel einen mathematischen Beweis erbracht das dies so nicht stimmt.

Bedenken Sie, dass ein Barthaar täglich um 0.3 bis 0.5 mm wächst – je nach Genetik und Hormonspiegel. Dann lässt sich daraus leicht erschließen, dass es nicht viel Zeit erfordert sich einen Vollbart wachsen zu lassen.

In gut einem ganzen Jahr wäre es möglich Ihren Bart auf eine Länge von ca. 15 cm wachsen zu lassen. Nur zur Vorstellung: Das ist ein Bart, der bereits Ihre obere Schulter berührt.

15. Der Bart hört nicht auf zu wachsen

Nehmen wir einmal an, dass Sie ab heute beschließen Ihren Bart nicht mehr zu rasieren und diesen unbekümmert wachsen lassen. Würde Ihr Bart dann bis ins hohe Alter weiter wachsen?

Wie lange Sie Ihren Bart wachsen lassen können und wie lang dieser werden kann, hängt sehr von Ihrer Genetik ab. Ein jedes Barthaar hat seine eigene genetische „Endlänge“ und ist diese erreicht, dann bricht das Haar einfach ab und der Prozess startet von neu.

So durchläuft Ihr Bart beim Wachstum immer wieder drei Phasen:

  • Anagen: Wachstums-Phase vom Haar die zwischen 2 und 6 Jahre dauert
  • Katagen: Übergangs-Phase und Bildung des Kolbenhaars
  • Telogen: Ruhe-Phase in dem das Haar am Ansatz abbricht

In der Anagenphase wächst Ihr Haar im Durchschnitt zwischen 2 und 6 Jahren – abhängig von Ihrer Genetik. Ist diese Phase abgeschlossen, dann erfolgt der Übergang zur Katagenphase in dem das Haar eine Weile verweilt. Zum Schluss kommt die Telogenphase in der sich die Haare ablösen und wieder bei der Anagenphase erneut anfangen zu wachsen.

Theoretisch kann Ihr Bart ins unendliche wachsen, sofern dieser in der Anagenphase verweilt – der längste Bart der Welt war ca. 5.33 Meter lang.

Bedeutet das also, dass Ihr Vollbart eines Tages einfach auf einmal abfallen wird? Wir können Sie beruhigen, dass ist nicht der Fall.

Jedes Barthaar durchlebt täglich und individuell die oben beschriebenen 3 Phasen. Manche Haare fallen ab, ruhen einfach oder fangen an neu zu wachsen. So schließt sich der Kreislauf und Ihr Bart bleibt bestehen.

16. Asiaten können sich keinen Bart wachsen lassen

Es ist eine bekannte Tatsache, dass viele Asiaten keinen starken Bartwuchs haben. Der Mythos, dass sich asiatische Männer überhaupt keinen Bart wachsen lassen können, ist aber falsch.

Asiatische Männer können sich einen Bart wachsen lassen, jedoch haben sehr viele Schwierigkeiten damit. Besonders die Männer im ostasiatischem Raum leiden unter einem schwachen Bartwuchs.

Die Grundursache liegt hier bei den Androgenrezeptoren im Gesicht, die durch das Testosteron und Dihydrotestosteron aktiviert werden. Die Rezeptoren sind weniger sensitiv als z.B. bei den kaukasischen oder afrikanischen Männern.

17. Biotin beschleunigt den Bartwuchs

Biotin ist ein wasserlösliches Vitamin, dass wichtig für den Bartwuchs ist. Diese Tatsache bedeutet aber nicht gleich, dass Sie durch eine verstärkte Einnahme von Biotin Ihren Bartwuchs fördern können.

Eine externe Zufuhr von Biotin ist nur dann hilfreich, wenn Sie unter einen Nährstoffmangel leiden. Übersteigen Sie den täglichen Bedarf an Biotin, dann wird dieses ganz einfach vom Körper wieder ausgeschieden – am Ende haben Sie nur einen teuren Urin.

Ihr Körper bedarf täglich nur 30 µg Biotin und dieses müssen Sie nicht durch überteuerte Vitamin einnehmen. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung reicht vollkommen aus, um Ihren Biotin-Haushalt zu decken.

18. Der Bart muss am Hals immer getrimmt werden

Sie müssen Ihren Bart nicht immer am Hals trimmen. Für manche Bart Formen ist es sogar erforderlich, dass Sie die Barthaare am Hals weiter wachsen lassen und besser nicht trimmen.

Tragen Sie einen kurzen 3 Tage Bart, dann raten wir Ihnen auch Ihren Hals zu trimmen, damit alles ordentlich und gepflegt aussieht.

Wollen Sie sich hingegen einen langen Vollbart wachsen lassen, dann sollten Sie Ihren Hals lieber nicht trimmen. Es kann einem Vollbart die Kraft und Fülle nehmen, wenn Ihre Haare im Halsbereich keine proportionale Länge haben.

Ja, es kann sehr ungepflegt aussehen, wenn Sie sich einen Bart wachsen lassen und den Hals nicht trimmen. Wird Ihr Bart später länger, dann kann eine ziemlich große Lücke zwischen Ihrem Bart und dem Hals entstehen.

19. Nur ein Barbier kann den Bart richtig pflegen

Versuchen Sie als Anfänger Ihren Bart zu Hause zu pflegen, dann werden Ihnen sicher auch viele Missgeschicke passieren.

Viele Männer sind beängstigt, wenn es um die Bartpflege geht und überlassen oftmals dem Barbier die Arbeit. Dabei kann es so einfach sein Ihren Bart selber zu pflegen und gleiche – wenn nicht sogar bessere – Resultate zu erzielen.

Unser Tipp: Trauen Sie sich Ihren Bart selber zu pflegen – mit der Zeit werden Sie immer besser werden. Kein Barbier auf der Welt könnte Ihren Bart so gut pflegen wie Sie es selber machen könnten.

20. Minoxidil lässt den Bart nicht wachsen

Minoxidil wird für den Haarwuchs am Kopf benutzt und viele Männer denken sich, dass dieses Mittel für den Bart nicht funktioniert.

Es existieren wissenschaftliche Untersuchungen von der Japanese Dermatological Association die belegen, dass Minoxidil sehr wohl auch die Barthaare wachsen lässt und in der Anwendung ungefährlich ist.

Einige Benutzer haben das Mittel über mehrere Jahre angewendet, um den Bartwuchs zu fördern und danach abgesetzt. Die Haare fielen nach eigenen Aussagen nicht ab und bestehen auch Jahre nach der Anwendung.

Ziehen wir die Langzeit Testberichte von unzähligen Benutzern und die wissenschaftliche Untersuchung in Betracht, dann lässt sich am Ende nichts andere schlussfolgern, als die Wirkung von Minoxidil am Bart zu bestätigen.

21. Mit einem Barttrimmer passieren keine Fehler

Die meisten Männer glauben, dass man bei der Bartpflege keine Fehler machen kann, wenn man nur einen guten Barttrimmer benutzt. Dies stimmt nicht ganz.

Selbst mit einem Trimmer können Sie Ihren Bart binnen weniger Sekunden ruinieren.

Es gibt viele Worst-Case-Szenarien die beim Trimmvorgang passieren können. Diese wäre unter anderem folgende:

  • Sie stellen versehentlich die falsche Länge am Barttrimmer ein und trimmen ein großes Loch in Ihren Bart.
  • Die Längeneinstellung verschiebt sich beim Trimmvorgang von alleine.
  • Der Barttrimmer ist nicht effizient und schneidet Ihre Barthaare nicht gleichmäßig.
  • Die Schermesser werden stumpf und zupfen Ihnen Löcher in Ihren Bart.

Die meisten dieser Fehler passieren nur, weil Sie Ihren Bart mit einem schlechten Barttrimmer schneiden. Aber selbst dann kann es durch eine mangelnde Aufmerksamkeit zu Fehlern von Ihrer Seite kommen.

Falls Sie auf der Suche nach einem empfehlenswerten Barttrimmer sind, dann schauen Sie sich unsere Liste der besten Barttrimmer bis 50 Euro an.

Fazit zu den Bart Mythen

Um den Bart drehen sich sehr viele tief verwurzelte Mythen.

Aussagen wie „Mit der Rasur wird der Bartwuchs gefördert“ oder „Bartöl macht den Bart dichter“ lassen sich zu genüge in vielen unwissenden Beiträgen im Internet finden.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel ein paar der gängigsten Bart Mythen aus der Welt schaffen konnten.

Vermissen Sie in unserer Liste einen Mythos oder kennen Sie weitere? Dann lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen.

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